Doppelführung für die WVC

Nach dem fünften Wettkampf der Bike Facts Trophy, beim Bottendorfer Burgwald Triathlon, führen Kristina Biel und Thomas Sämann die Gesamtwertung an. Kristina, die sich schon seit Wochen in Höchstform präsentiert baute ihren Vorsprung durch einen starken 4. Platz beim Sprint Triathlon über 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen weiter aus.

Thomas konnte nach einem guten Rennen den 7. Platz belegen und somit genug Punkte sammeln um an den Konkurrenten vorbeizuziehen und nun ebenfalls die Serienwertung anführt.

Der nächste Wettkampf der Serie findet schon am nächsten Samstag in Waldeck beim Edersee Triathlon statt. Hier wird Kristina, die über die Olympische Distanz starten wird, alles daran setzen der Platz an der Sonne zu behaupten. Thomas hingegen muss wegen des anstehenden Ironman Frankfurt auf den Start verzichten, wird aber versuchen im August wieder voll in den Kampf um die Punkte einzusteigen. Eines ist sicher, es wird bis zum Ende ein spannender Kampf um die Plätze auf den Podest!

Doppelführung bei der Bike Facts Trophy für Thomas Sämann und Christina Biel

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WVC Frauen auf Platz eins in der zweiten Hessenliga -YEAH!

Wer hätte das vor ein paar Jahren noch gedacht? WVC hat eine Damenmannschaft und dazu noch eine, die Erfolge feiert. Heute standen Judith Paul (ehemals Lotz), Kristina Biel, Katrin Pesch und Sandra Nölker nach einer Hitzeschlacht beim Woogsprinttriathlon auf dem ersten Podestplatz und führen fürs erste die zweite Hessenliga-Tabelle an.

Bei den Herren lief es eher bescheiden. die erste Mannschaft landete in B-Besetzung am Tabellenende  Thomas Sämann konnte diese mit einer starken 1:04:08 und der 7. besten Radzeit des Tages  nicht abwenden. Seinen Teamkollegen Nicholas Kehe, Mathias Musick und Lukas Fischer hatte es die Zahl "1" angetan. sie finishten in 1:11:11, 1:11:41 und 1:11:42. Das Team ist zuversichtlich, dass der Tabellenrückstand spätestens bei den letzten beiden Augustrennen in Optimalbesetzung wieder eingeholt werden kann.

In der vierten Hesenliga erreichten Florian Drexler, Bernard Sofaly, David Gärtner und Michael Afonasiof einen soliden 8. Platz.

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Neue Trainingseinheiten im Sommer: Für euch

Bei allen scheint es noch nicht angekommen zu sein: Wir haben für euch ein reichhaltiges Trainingsangebot für den Sommer aufgestellt. Und nein, ihr müsst nicht supertopfit sein, um bei allen Trainings mitmachen zu dürfen. Wir freuen uns über jeden, der zum Training erscheint egal wie schnell oder vermeintlich langsam. Irgendwann hat jeder einmal angefangen und unser Respekt gehört jedem, der die Abenteuerreise Triathlon auf sich nimmt und auf Kurs bleibt.

Wettkampgtraining (Samstag um 9Uhr) ->zur Trainingsprogramübersicht

Auf dem WVC Gelände haben wir ausgezeichnete Bedingungen, um kleine Wettkampftrainings durchzuführen. Dabei geht es nicht darum, wer der tollste und schnellste ist, sondern darum, dass ihr die Handgriffe lernt, die zum Triathlon dazugehören und das ihr euch die körperliche Umstellungsfähigkeit aneignet, derer es bedarf, wenn ihr nach dem Schwimmen aus der Horizontalen in die Vertikale wechselt und euer gesamtes Blut in die Füße zu sacken scheint, ihr aber mit euerm blutleeren Gehirn euer Fahrrad unter 2000 Anderen finden solltt, einen Helm aufsetzen müsst und dann auch noch aus vollem Lauf auf euer Fahrrad springen dürft. Oder aber auch, wenn ihr auf Teufel komm raus 20 bis 40 Kilometer lang mit konzentrischer Muskelarbeit ins Pedal getreten habt und euch auf einmal der Aufgabe gestellt seht, mit halb tauben Beinen in die reaktive Muskelarbeitsweise des Laufens überzuwechseln. 

Renntreff (montag 18Uhr) ->zur Trainingsprogramübersicht

Ebenfalls auf dem WVC Gelände findet Montags um 18 Uhr unser offenes Laufangebot "Renntreff" statt. In diesem Lauftreff könnt ihr auch eure Freunde mitbringen, die nicht im Verein sind. Gelaufen wird in verschiedenen Leistungsgruppen zwischen 50 Minuten in lockerem Tempo und 120 Minuten in moderatem Tempo oder aber auch schweinemäßig schnell und furchtbar lang für die Freaks, die es können. Hier gibt es für jeden Topf einen Deckel. Ihr dürft bloß keine Angst haben, dass ihr zu langsam seid, seid ihr nämlich nicht! 

Bahntraining (Freitag 17Uhr) ->zur Trainingsprogramübersicht

Sogar weltklasse Triathlet Tim Don sagt es:"Ein gängiges Missverständnis ist es, dass auf der Laufbahn ausschließlich in irrsiniger Geschwindigkeit gerannt werden muss." Die Bahn ist vornehmlich eine hoch kontrollierte Trainingsumgebung in der ihr fast ohne Störgrößen an eurerm Laufstil, eurer Laufgeschwindigkeit und eurer Kondition arbeiten könnt. Es geht im BAhntraining Freitag nicht darum, irrsinige Laktatmengen in euer Blut zu schütten, wir laufen hauptsächlich an der Aeroben Schwelle und darunter also um Lactate-Steady-State (In dem Bereich wo der Kopf noch nicht rot wird). Wir versuchen unsern Laufstil zu ökonomisieren und somit auch orthopädischen Problemen vorzubeugen. höhere Geschwindigkeiten Laufen wir deshalb, damit der Körper überhaupt gezwungen wird Bewegungsmuster zu optimieren. Ein großer Teil des Trainingsprogramms wird der mobilisation verkürzter Muskelschlingen gewidmet.  

 

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Dirk Butzmanns Weg zum Ironman Hawaii 2014

Dirk Butzmann, den manche vielleciht noch vom Schwimmen im Hallenbad Süd kennen, hat geschafft wovon fast alle Träumen: Er hat sich für die Ironman Weltmeisterschaft 2014 qualifiziert. Anbei sein Rennbericht vom Ironman Südafrika. Wir werden am 11.Oktober auf jeden Fall alle geannt auf den Athleten Tracker starren. Vielleicht huscht er ja auch einmal durchs TV-Bild, wer weiß.

Im August letzten Jahres meldete ich mich spontan mit einer Mischung aus Neugier und Spannung auf einen Wettkampf in exotischer Umgebung an. Erst danach begann ich mit der Reiseplanung und mich mit den Wettkampfgegebenheiten auseinanderzusetzen. Die Umgebung von Port Elisabeth ist bekannt für starken Wind und schlechten Straßenbelag, das Meer für starken Wellengang und gelegentliche Begegnungen mit weißen Haien. "Zu spät", dachte ich, gebucht ist gebucht, und nachdem wegen der großen Teilnehmerzahl im Dezember die Radstrecke von 3 auf 2 Runden und von 800 auf knapp 1900 Hm erweitert wurde, fragte ich mich während meiner mir endlos erscheinenden Rolleneinheiten im heimischen Keller ob es eine sinnvolle Entscheidung war dort teilzunehmen.
Schließlich ging es dann, ohne eine einzige Freiwasserschwimmeinheit, 10 Tage vor dem Wettkampf Richtung Südafrika.
Nachdem ich dann einige von diesen Einheiten vor Ort nachgeholt hatte, stand ich am Wettkampfmorgen mit den restlichen ca. 2000 Kollegen am Schwimmstart. Nach 300 Metern kam die erste 90 Grad Boje und das erste Mal das Gefühl, aufhören zu müssen. In der Prügelei überkam mich zum ersten Mal in einem Triathlon Panik und Atemnot. "Das geht auf keinen Fall", dachte ich mir und wartete, nach Luft schnappend, eine gefühlte Ewigkeit bis es besser wurde. Mit vielen Orientierungsschwierigkeiten wegen der durch die Wellen nicht sichtbaren kleinen Bojen, ging es dann nach 1:14 zum radeln.
Da meine Schwimmzeit mal wieder recht durchschnittlich war, befand ich mich ungefähr in der Mitte des Feldes und hatte jede Menge Verkehr. Zwei Runden über jeweils zwei Berge und am Meer mit Gegenwind zurück, das Alles auf groben Asphalt, so das ich mir irgendwann nach 4 bis 5 Stunden endlich ein Ende des Gerüttels herbei sehnte. Kurz bevor meine Unterarme doch noch zu brechen drohten, bin ich dann nach 5:26 vom Rad gestiegen. Ich wusste zwar, das ich einige Radfahrer überholt hatte, aber das es so viele waren, sah ich erst beim einlaufen in die Wechselzone: im meinem Bereich hingen noch so gut wie alle Laufbeutel, wartend auf ihre Besitzer, an ihren Haken. "So schlecht kann der Radsplit also doch nicht gewesen sein", dachte ich mir während ich dadurch motiviert versuchte, schnell zu wechseln. Nach zwei Laufkilometeren rief Claudia mir zu: "Du liegst auf dem vierten Platz". "Oje", dachte ich ,"dann muss ich heute voll durchlaufen, nicht stehenbleiben, nicht von einem Altersklas
senkollegen überholen lassen , um ein Ticket nach Kona zu bekommen". Also 3 Runden a 14 Kilometer: " Die erste locker ein, die zweite locker durch und die dritte locker auslaufen" war mein Plan.
Nach 20 Kilometern überholte mich dann der spätere Erste, Sam Sakai und ich war nur noch fünfter, nach zwei Runden hatte ich mich dann, ohne es selbst zu merken, auf den dritten Platz vorgeschoben. "Also nur noch eine Runde, eine verdammte Runde locker den langgezogenen Anstieg hoch und locker an der Strandpromenade zurück, wie ein lockeres Nachmittagsläufchen im Urlaub", dachte ich mir. Die letzten 5 Kilometer auf der langen geraden Straße zogen sich dann extrem, "Bitte nicht stehenbleiben, einfach zügig weiterlaufen". Irgendwann kam die Abzweigung zum Ziel, dann noch 3 Kurven und ich war angekommen, 2. Platz in meiner Altersklasse, das war mehr als ich geglaubt habe, irgendwann erreichen zu können. So steht der Start auf Hawaii am 11. Oktober als nächste Langdistanz auf dem Plan.

 

Dirk Butzmann Ironman WM 2014

 

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Bartenwetzer Volkslauf: WVC Mädels sind flink zu Fuß

Kristina Biel und Katrin Pesch haben nach dem Koppeltraining am Samstag noch einen Treppchenlauf in Melsungen beim Nordhessencup eingelegt. Platz zwei gab es für Kristina über die 10 Kilometer und Platz drei für Katrin über die 19Km Distanz. Katrin landete zum zweiten Mal in zwei Wochen auf dem Treppchen, denn  bereits am Wochenende davor erreichte sie in Wolfhagen über die 18,5 Km den zweiten Platz.

Mit am Start waren Raymund Meilinger, Nicholas Kehe und Martin Bussas die auch einen flotten Zahn vorlegten. Raymund hat auf der 5 Km strecke ein Brett rausgehauen mit 18:42 min.. Nicholas Kehe verlor den Kampf um Platz 8 in der vorletzten Kurve in dem er geradeaus lief, anstatt abzubiegen, und wurde brutalst auf Platz 12 durchgereicht. Martin Bussas lief mit einer flotten 1:28:11 auf Platz 27. 

 

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